Bücher über Zwangsstörungen

Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Zwangsstörung, und täglich werden es mehr. Zwangsstörungen können sowohl für die betroffenen Kinder und Jugendlichen als auch für deren Bezugspersonen eine extreme Belastung darstellen, insbesondere wenn die Zwangssymptomatik täglich sehr viel Zeit einnimmt oder wenn Familienmitglieder in die Durchführung von Zwangssymptomen eingebunden sind.

Arbeitsbuch Zwangsstörungen

Das "Arbeitsbuch Zwangsstörungen" von Hyman und Pedrick hat bereits unzähligen Menschen mit Zwangsstörung geholfen, sich von ihren unangenehmen Symptomen zu befreien und die Hoffnung wiederzuerlangen, daß auch sie ein produktives Leben führen können. Dieses Buch wird daher auch von Kliniken und Therapieeinrichtungen auf der ganzen Welt empfohlen und genutzt. Es berücksichtigt die neuesten evidenzbasierten Erkenntnisse über Zwangsstörungen und den Umgang mit ihnen.

Das Arbeitsbuch enthält detaillierte Strategien zur Bewältigung alltäglicher Situationen, die der Leser sofort nutzen kann, sowie bewährte Selbsthilfetechniken, die es ermöglichen, die erzielten Fortschritte zu sichern. Außerdem enthält das Buch Informationen für Familienmitglieder, die Angehörige mit diesem Problem verstehen und unterstützen wollen. Leser, die unter einer Zwangsstörung oder damit verwandten Problemen wie einer körperdysmorphen Störung oder unter Trichotillomanie leiden, werden den enormen praktischen Nutzen des Buches sehr bald zu schätzen wissen.

Das "Arbeitsbuch Zwangsstörungen" wird Betroffenen helfen:

  • mit Hilfe von Selbsteinschätzungswerkzeugen ihre Symptome und deren Schwere einzuschätzen,
  • mit Hilfe von kognitiv-behavioralen Selbsthilfewerkzeugen und -techniken eine Genesungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen,
  • die erzielten Fortschritte zu erhalten und zukünftige Rückfälle zu vermeiden.

Das "Arbeitsbuch Zwangsstörungen" zählt mit rund 150.000 verkauften Exemplaren im englischsprachigen Raum zu den gefragtesten Titeln zu dieser Thematik.

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Fred Penzel, Ph.D., Leiter der Western Suffolk Psychological Services in Huntington/NY meint dazu: "Es gibt zwar viele Selbsthilfebücher für Menschen, die unter einer Zwangsstörung leiden, aber nur wenige, die so umfassend und nützlich sind wie das von Hyman und Pedrick. Es ist all jenen, die unter dieser schmerzhaften Störung leiden und davon genesen wollen, dringend zu empfehlen."

Details zum Buch:

  • ISBN/EAN: 978-3-944476-01-8
  • Art: Buch
  • Einband: Kartoniert, Paperback
  • Erscheinungsdatum: 06.02.2020
  • Seiten: 424 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Weitere empfehlenswerte Bücher

Neben dem "Arbeitsbuch Zwangsstörungen" gibt es eine Vielzahl weiterer Bücher, die sich mit dem Thema Zwangsstörungen auseinandersetzen. Dazu gehören Ratgeber, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten, sowie Bücher, die neue Therapieansätze und Tipps für Angehörige vorstellen.

Der Ratgeber informiert über die Symptomatik, die Ursachen, den Verlauf und die Behandlungsmöglichkeiten von Zwangsstörungen. Eltern, Lehrer und Erzieher erhalten konkrete Ratschläge und Anleitungen zum Umgang mit der Problematik in der Familie und in der Schule. Jugendlichen werden Tipps zur Selbsthilfe gegeben.

Klaus Bernhardt erklärt, was hinter Zwängen steckt, wie sie entstehen und wann Betroffene sich Hilfe holen sollten. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und anhand konkreter Beispiele gibt er Betroffenen alltagstaugliche Werkzeuge zur Selbsthilfe an die Hand. Zudem beschreibt er viele hilfreiche Therapieansätze, die leider noch viel zu selten zum Einsatz kommen. Mit ihnen ist es möglich, Zwangsstörungen deutlich schneller in den Griff zu bekommen und häufig sogar dauerhaft zu überwinden.

Einblicke in die Gefühlswelt Betroffener

Dieses Buch richtet sich an das interprofessionelle Therapieteam von Menschen mit Zwangsstörungen und hilft Betroffene besser zu verstehen und gezielter zu unterstützen. Durch konkrete Fallbeispiele und in leicht verständlicher Sprache bietet die Autorin eine Einführung in das komplexe Thema Zwangsstörung. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf der Ursachenforschung der Erkrankung, sondern auf der Gefühlswelt der Betroffenen. Es geht darum den Blick für die Bedürfnisse zu schärfen und empathisch zu reagieren und zu helfen.

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Wie man Zwangsstörungen die Stirn bietet

Zwangshandlungen und Zwangsgedanken können zu hartnäckigen Begleitern werden, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen. Doch es gibt Wege, sie wieder loszuwerden.

Prof. Dr. Katarina Stengler und Ina Jahn sind erfahrene Expertinnen für Zwangserkrankungen am Helios Park-Klinikum Leipzig und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Zwangsstörungen in den Griff bekommen.

  • Selbsttest: Erfahren Sie mehr darüber, ob Sie unter behandlungsbedürftigen Zwängen leiden.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: So verstehen Sie, wie Zwänge entstehen, und lernen durch Übungen und praktische Tipps, sie schrittweise zu bewältigen.
  • Neue Therapie-Ansätze: Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie, z. B. über die aufsuchende Behandlung schwer zwangserkrankter Menschen.
  • Tipps für Angehörige: Als Partner und Angehörige sind Sie bedeutende Wegbegleiter. Umso wichtiger ist es für Sie zu wissen, was im Kampf gegen den Zwang zu beachten ist und wie Sie sich abgrenzen können.

Ein wichtiges Buch für Betroffene und ihre Angehörigen. Es macht Mut, zeigt Strategien auf und gibt wertvolle Tipps, wie Betroffene und Angehörige sich gegen den Zwang stellen und ihren persönlichen gesunden Freiraum wieder zurückerobern können.

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